Bihor ist ein rumänischer Kreis im Kreischgebiet mit der Kreisstadt Oradea (dt. Großwardein, ung. Nagyvárad). Seine gängige Abkürzung und das KFZ-Kennzeichen ist BH.Der Kreis Bihor grenzt im Norden an den Kreis Satu Mare, im Osten an die Kreise Sălaj, und Cluj, im Süden an die Kreise Alba, und Arad und im Westen an Ungarn. Der Kreis hat eine Gesamtfläche von 7.544 km², dies entspricht 3,16 % der Fläche Rumäniens. Er liegt im Nordwesten Rumäniens und der historischen Region Siebenbürgen an der Westgrenze zu Ungarn. Topographisch betrachtet gehört Bihor noch zur Pannonischen Tiefebene, wird aber aus historischen Gründen zu Siebenbürgen – genauer zum sog. Partium – gerechnet, welches aber im engeren Sinne erst östlich der Westkarpaten liegt. Eine andere Umschreibung des Gebiets, in dem der Kreis Bihor liegt, leitet sich von den Flüssen ab, die von den Westkarpaten kommend durch sein Gebiet in ost-westlicher Richtung fließen, nämlich von der Schnellen Kreisch (rum. Crișul Repede) und der Schwarzen Kreisch (rum. Crișul Negru), weshalb die Region (zusammen mit Teilen des Kreises Arad) auch Kreischgebiet genannt wird.

Oradea ist die Hauptsatdt des Kreises Bihor und liegt am östlichen Rand der Großen Ungarischen Tiefebene am Fluss Crișul Repede (deutsch Schnelle Kreisch, ungarisch Sebes Körös). Das Stadtzentrum ist 13 km von der ungarischen Grenze entfernt. Am Nordostrand der Stadt enden die Ausläufer des Apuseni-Gebirges. Das Gebiet ist damit eine Übergangszone zwischen hügeligem Relief und Ebene.Die Burg und damit auch die Stadt befinden sich strategisch vorteilhaft an der Öffnung des Kreischtales in die Große Ungarische Tiefebene

Was Motorradfahrer angeht, lieg Oradea sehr gut – entweder wenn man ins Land reinkommt oder Rumänien in richtung Westen verlässt.

Die Stadt bietet jedem Reisenden gute Hotels, ein lebhaftes Nachtleben und alle Leistungen die mai auf brauchen kann – Motorradwerkstätte, Geldwechselstuben, Touristen – Infocenter und viel mehr.

Die Stadt selbst ist sehenswert, die alten Gebäude in der Fussgängerzone werden immer mehr renoviert und man kann prachtvolle Jugendstilpaläste die von der glorreichen Vergangenheit zeugen bewundern. Oradea erlebte in der zwischenkriegszeit einen wirtschaftlichen Aufschwung auch dank der Jüdischen Minderheit, und dass kann man noch heute sehen.

Für Erholung ist Oradea auch gut – nach einer harten Motorradtour kann man Thermalbäder besuchen. In der Nähe der Stadt liegen die Bäder Băile 1 Mai (dt. Bischofsbad, ung. Püspökfürdö) und Băile Felix (dt. Felixbad, ung. Félixfürdő). Letzteres ist seit 2010 – nach 10-jähriger Unterbrechung – erneut durch eine Bahnlinie mit Oradea verbunden. In den Parkanlagen mit alkalischen Schwefelquellen gedeiht in deren Abfluss die seltene Thermenseerose.

Vomn Oradea aus beginnt eine der wichtigsten Strassen im Nordwesten der Landes – die E 60 – eine verbindung zum inneren Siebenbürgens, in 150 km erreicht man Cluj (Klausenburg) die wichtigste Stadt Siebenbürgens (Transilvaniens). Die E 60 Strasse ist gut, aber die Strecke leidet unter vielen Verkehr, vor allem Lkw und relativ alles was über die Grenze kommt und in/oder durch Rumänien weiter will.

Von Oradea aus hat man auch kleinere Nebenstrassen die in die Westkarpatischen Berge (Muntii Apuseni) führen, ein Paradies für Naturliebhaber, Höhlenenthziasten und Motorradfahrer die auf Offroad stehen.

Oradea ist wegen seiner Stellung an der Grenze eins der besten „Landestore“ die man auf jeden Fall als Tagespause in Betracht nehmen sollte, wenn man eine Motorradtour in Rumänien plant.