Bukowina

Die Bukowina (deutsch auch Buchenland, rumänisch Bucovina) ist eine historische Landschaft im Grenzraum zwischen Mittel-, Südost- und Osteuropa. Die nördliche Hälfte gehört zur Ukraine und ist Teil des Bezirks Czernowitz. Die südliche Hälfte gehört zu Rumänien und ist Teil des Kreises Suceava. Hier liegen auch die Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählen. Die Bukowina, so wie das östlich davon liegende Bessarabien, war jahrhundertelang ein Teil des historischen Fürstentums Moldau, von 1775 bis 1918 gehörte das Gebiet mit seiner multiethnischen Bevölkerung zur Habsburgermonarchie. Im Nordwesten liegt Ostgalizien, im Südwesten Siebenbürgen.

Die Bukowina ist neben dem Maramuresch eine wichtige historische Region Rumäniens, wo man noch das traditionelle  und authentische  rumänische in seiner puren Vertretung geniessen kann. In den Bergen und Hügeln der Bukowina mit rauhen Klima  wurde die rumänische eiheimische Kultur aufbewahrt, obwohl die Bukowina (oder eben deshalb) eine historisch multikulturelle Region war – und ist noch teilweise bis heute. Deutsche Siedler und deutsch- bzw. jiddischsprachige Juden, die schon bald nach der Angliederung an Österreich einwanderten (Bukowinadeutsche), trugen zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes im 19. Jahrhundert bei. Sadagora wurde in dieser Zeit zu einem Zentrum des Chassidismus. 1776 hatte die Bukowina nur 60.000 bis 70.000 Einwohner. Ab 1776 und im Laufe des gesamten 19. Jahrhunderts übersiedelten viele Ukrainer aus Galizien dorthin; dennoch blieben die Rumänen die größte Bevölkerungsgruppe der Bukowina bis in heutigen Zeiten.

Das Strassennezwerk in den Buckowina Berge (Obcinele Bucovinei) ist sehr gut ausgebaut und auf fast allen Haupt – und Nebenstrassen kann man nur besten Asphaltbelag erwarten – und dass macht die Kurven der tollen Motorradstrecken da noch interesanter. Die Landschaft ist im höchsten Sinne malerisch, und auf fast jeder Strecke fühlt man sich, als ob man durch Postkartenreife Landschaft unterwegs ist.

Nicht nur Strassen und Landschaft empfehlen die Bukowina als Reiseziel der ersten Klasse. Die rumänische Bukowina ist Heimatort für die weltbrühmten Moldau-Klöster, von denen nicht weniger als 8  zur UNESCO – Weltkulturerbe zählen.

Die Moldauklöster sind eine Gruppe von rumänisch-orthodoxen Klöstern in der südlichen Bukowina in Rumänien. Ihr Bau wurde im 15. und 16. Jahrhundert im damaligen Fürstentum Moldau von Stefan dem Großen und seinen Nachfolgern – insbesondere Petru Rareș – rund um den Amtssitz Suceava veranlasst. Überlieferungen zufolge versprach Stefan der Große für jeden Sieg auf dem Schlachtfeld die Errichtung einer Kirche oder eines Klosters. Seine Erfolge über Ungarn, Polen und Türken führten zur Stiftung von insgesamt über 40 Gotteshäusern und zur größten Ausdehnung des Fürstentums Moldau im heutigen Rumänien, Moldawien und der Ukraine. Ein Teil der Klöster zeichnet sich durch detaillierte Wandmalereien auf den Außenmauern aus. Diese sollten dem damals des Schreibens und Lesens unkundigen Volk Szenen und Gleichnisse aus der Bibel vermitteln. Sowohl die Architektur der oftmals von quadratischen Schutzmauern umgebenen Klosterkirchen als auch die Freskenmalereien selber lassen dabei starke byzantinische Einflüsse erkennen (Ikonenmalerei). Der Baustil ist zum Teil stark von der Gotik geprägt.Die schönsten Beispiele dieser Außenmalereien finden sich in Sucevița, Moldovița, Arbore und Voroneț. Als Königin der Moldauklöster gilt jedoch das schlichtere, 1466-1469 in einem Karpatental errichtete Kloster Putna, in dem Stefan der Große seit 1504 auch begraben liegt.

Der Motorradfahrer der ein Herz und Auge für Geschichte und Kultur hat sollte auf jeden Fall die Bukowina besuchen. Die Gegend ist ein beliebtes  Urlaubsziel für rumänische und sehr viele ausländische Touristen, und diesem steigendem Interesse für die Klöster und die Landschaften Bukwinas kann man die guten Strassen und die vielen  guten Hotels und Pensionen verdanken. Kulinarisch bietet  die Region auch vieles, und meistens auf den kleinen familiengeführten Agropensionen kann man deftige  natührlich reine Speisen un Getränke geniessen, da noch vieles direckt von der Farm ind den Telles und auf den Bratspies kommt.

Die Bukowina ist ein aufenthalt mehr als wert, und nicht nur für einen Tag. Es ist ratsam, anstatt einer schnellen Durchfahrt für  2 oder 3 Tage die Bukowina als Reiseziel einzuplanen.

Unterkünfe

Pensiunea-Camping Demelza

, Pension

Die 2** Pension sowie 4**** Campinganlage befindet sich in einer ruhigen, romantischen und historisch belassen Gebirgsregion auf 850 m ueber NN.

Wir bieten fuer’s leibliche Wohl Deutsche und Rumaenische Gerichte in gemuetlicher Atmosphaere. Unser kleiner Park bietet einige Moeglichkeiten sich nach einer Tagestour gut auszuruhen, sollte dies den einen oder anderen zu ruhig sein, besteht  die Moeglichkeit am Billiard oder Kicker sowie in der Bar einen schoenen Tagesausklang zu geniesen.

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