Siebenbürgen

Siebenbürgen ist als Transilvanien vielleicht besser bekannt – hier sollte laut Bram Stokers horrror- phantasie Roman der blutsaugende Graf Dracula in sein düsteres Schloss auf lauer stehen. Die Wahrheit – historisch und zeitgenössisch- ist viel lebhafter, viel interesanter und leider viel weniger bekannt als es das Land und seine Leute verdienen.

Was passt besser zusammen, als ein sagenumwobenes Land, wo Motorräder, alte Burgen, hohe Berge , wilde Naturlandschaft, deftiges Essen und harter hochprozentiger Trank zusammetreffen, um jeden eine unvergessliche Tour zu sichern? Und dass nahe am Mitteleuropa, nur ein oder zwei Fahrtage entfernt vom übervölkerten Westen.

Siebenbürgen bildet geografisch das Zentrum und den Nordwesten Rumäniens. Von den südlicheren (Walachei) und östlicheren (Moldau und Bukowina) Landesteilen wird Siebenbürgen durch die Ostkarpaten und die Transsilvanischen Alpen (Südkarpaten) getrennt, die zusammen den südlichen Karpatenbogenbilden. Nach Westen hin scheidet ein Teil der Westrumänischen Karpaten, das Apuseni-Gebirge, Siebenbürgen vom Kreischgebiet ab.

Auch Teile des heutigen Rumänien, die bis 1918/1920 zu Ungarn gehörten (das Kreischgebiet, die Region Sathmar, der südliche Teil des ehemaligen Komitats Maramuresch sowie der rumänische Teil des Banats), werden manchmal zu Transilvania hinzugerechnet, so dass es oft größer als das historische Gebiet dargestellt wird. Heutzutage ist der Begriff räumlich erweitert und man kann sich richtig über Siebenbürgen/Transilvanien ausdrücken auch wenn man den ganzen Teil Rumäniens meint, der sich westlich vom Karpatenbogen ausdehnt.

Die Fläche Siebenbürgens beträgt 59.651 km². Nach heutigen Verwaltungseinheiten umfassen alle Gebiete, die bis 1918 zu Ungarn gehörten, etwa 100.293 km².

Der rumänische Ländername ist Ardeal, älter Ardeliu (1432), aus dem Ungarischen entlehnt, oder Transilvania, aus dem Mittellateinischen übernommen.

Der ungarische Ländername ist Erdély, älter Erdeuelu (Erdőelü) (12. Jh.), wörtlich ‚jenseits des Waldes‘, zusammengesetzt aus ung. erdő ‚Wald‘ und veraltetes -elü ‚jenseits‘.

Die mittellateinischen Benennungen sind erst Terra ultra silvam (1075), Ultrasylvania (1077), später Partes Transsylvana (12. Jh.), die beide aus ultra oder trans ‚jenseits‘ und silva ‚Wald‘ zusammengesetzt werden und den ungarischen Ländernamen übersetzen. Alle diese Namen kommen vom demselben Begriff , „Land jenseits der Wälder“. Das sieht man heute noch, aus jeder Richtung man nach Sienbenbürgen einreist, muss man durch dicht bewaldete Berge durch.

Die Herkunft des deutschen Namens Siebenbürgen ist nicht abschließend geklärt. Vermutungen gehen dahin, ihn auf die sieben von deutschen Siedlern (den Siebenbürger Sachsen) gegründeten Städte zurückzuführen (Kronstadt, Schäßburg, Mediasch, Hermannstadt, Mühlbach, Bistritz und Klausenburg).

Siebenbürgen ist das Herz des Landes was Motorradfahren betrifft. Wegen der vielen Berg- und Hügellandschften, ist fast jede Strasse die durch dieses Landteil zieht eine nahezu perfekte Motorradstrecke. Ob der Reisende nur die bestens getteerten Strassen aussucht, oder mal extrem ins Gelände raus will, Siebenbürgen bietet einfach alles an.

Siebenbürgern weist eine sehr große Biologische Vielfalt auf. Speziell die Kulturlandschaften auf denen traditionelle kleinskalige Landwirtschaft betrieben wird, gehören zu den artenreichsten Gebieten in Europa. Besonders die extensiv genutzten Weiden und Heumaden sind reich an Insekten und Amphibien, sowie an typischen Wiesenvögeln. Weiden und Laubwälder dominieren das Landschaftsbild. Wie in weiten Teilen Siebenbürgens haben die Auswanderungswelle der deutschsprachigen Minderheit und der gesellschaftliche Umbruch nach der Wende zu Flächenstilllegungen geführt. Auch dadurch könnten diese traditionelle Kulturlandschaft und ihre einzigartige Biodiversität verloren gehen, wenn die Landnutzung intensiviert wird.

Die Landschaftsvielfalt Siebenbürgens ist europaweit einzigartig: hier gibt es ein Zusammenspiel von extensiv bewirtschafteten Flächen, „intakten“ Dörfern und traditioneller Landwirtschaft, wie es in anderen Teilen Europas im 19. Jahrhundert existierte. Eine Reise nach Siebenbürgen wird dadurch für fast jeden auch eine Zeitreise. Natur ist noch wild und frei – neben den reichen Blumenwiesen kommen auch Wölfe und Bären in den relativ niedrigen Regionen Siebenbürgens vor.

Die Bergpässe und Bergstrassen die Siebenbürgen mit dem rest des Landes verbinden sind schon gut bekannt – als landschaftlich schöne Bergstrassen mit heftigen Kurven, der Transfagarsan, die Transalpina und den Borgo Pass sind nur wenige von vielen, aber schon sehr bekannten Motorradstrecken die jedes Bikerherz warm machen.

Der Biker der Kultur mit auf Tour geniessen will ist auch gut besorgt – die 7 Burgen des Landes stehen noch da – und sind voll von der reichen Kulturerbe der Sachsen, alte Schlösser und Festungen bewachen noch Täler und Berggipfel – so wie zum beispiel das schon weltberühmte Bran (Törzburg) Schloss, besser bekannt als Dracula Schloss neben Brasov. Wehrkirchen, alte Klöster aus Stein oder ganz neue im Rumänischen Baustil ganz aus Holz errichtete Kirchen – nur eine gute Kamera mit viel speicherplatz sollte man dabei haben.

Was Tourismus und vor allem Motorradtourismus betrifft, kann man ruhig sagen dass Sienbenbürgen das Herz und die Perle des Landes ist.

Unterkünfe

Complex Marliv

Pension

Marliv Complex liegt in Kreis Satu Mare, Stadt Tasnad, neben den Thermalbäden.

Marliv Complex bietet ihnen 23 Zimmer für Nichtraucher, mit Bad, TV und Kühlschrank.

Auf dem Hof des Marliv Complex befinden sich 2 Pools, darunter ein indoor-Pool mit thermalen warmen Salzwasser (34-35 grad).

Parkplatz ist gut bewacht und gesichert (Video).

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Pensiunea Dariana

Pension

Versteckt in den vorgebirgen der Vladeasa Berge, die Pension Dariana bietet eine der besten Gasthäuser für Urlaub und Events in der Apuseni Gerbigsgegend.

70 km weit von Cluj (Klausenburg) und 110 km weit von Oradea (Grosswardein) steht das kleine 2008 gergündete familiengeführte Unternehmen in einer traumhaft schönen Landschaft.

Vor allem für Enduro und Offroad Fahrer ist die Dariana Pension der richtige Anhaltspunkt in sachen Übernachtung und Essen für die westlichen Karpaten.

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Retro Hostel

Retro Hostel liegt in einer ruhigen Ecke in der Fusgängerzone Klausenburgs, direkt an der alten Stadtmauer. Das Haus bietet über 48 Plätze in Einzel und Doppelbettzimmer, sowie auch in Gemeinschaftszimmer. Eine Sauna, Frühstück und ein Party-keller ergänzen den Angebot und tragen zu einem kuschelig-warmen Gefühl bei, denn jeder Gast fühlt. Der Retro Hostel in Klausenburg ist das älteste Hostel in der Stadt und ist ein sinnvoller Pausenpunkt für Motorradreisende die für kleines Geld mal auf kürzere oder längere Zeit Klausenburg, die grösste Burgstadt Siebenbürgens erkunden und erfahren wollen.

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Izbucul Tauz

Versteckt in einem engen Tal in den Apuseni (Westlichen Karpaten) liegt ein Berghaus vom bedonderem Schlag. Mit 14 Plätzen in mehrbettzimmer, eine Küche wo man selbst sich was kochen darf, lagerfeuerplatz und als Dusche ein frischer Bergstrom, die Izbucul Tauz Berghütte ist für die art von Biker geeignet, die wenig für konfort interesiert sind, und so nah wie möglich der Natur an den Pelz ran will. Gleich von der Türschwelle beginne unzählige Bergpfade und Waldstrassen, von denen kein geteert ist! Die Scarioara Eishöhle und die wilde karstgegend der Apuseni Gebirge sind ein paar km weit von der Berghütte. Also wenn sie hier buchen…nur als guter und sehr guter Endurofahrer, der mal das wilde in sich freie Bahn lassen will.

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Motorradwerkstätte

Sf Moto Repair Shop Cluj

Motorradwerkstätte

Seit 2013 steht diese neue Motorradwerkstatt als der neue Standard in Motorradreparatur, fuer mehr also 1000 Kunden. Das SF Moto Team kann und wird für sie jede Motorradmarke reparieren. Im Laden kann man jedes Teil für jede Marke bestellen.

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