Das Szeklerland (ungarisch Székelyföld, rumänisch Ținutul Secuiesc bzw. Secuime, lateinisch Terra Siculorum) ist das Gebiet im Osten von Siebenbürgen in Rumänien, und wird so bezeichnet, weil in diesem Landteil Rumäniens die Szekler – eine ungarischsprachige Volksgruppe – seit dem frühen Mittelalter wohnen. Das historische Szeklerland befindet sich im Osten des Siebenbürger Beckens, innerhalb des Karpatenbogens und z. T. in den Ostkarpaten im zentralen Teil Rumäniens. Das Gebiet umfasst den größten Teil der heutigen rumänischen Kreise Harghita und Covasna, den mittleren Teil des Kreises Mureș, kleinere Teile der Kreise Alba und Cluj (die Ortschaften des ehemaligen Szeklerstuhls Aranyos um die Gemeinde Unirea (Oberwinz)), sowie einzelne Gemeinden der Kreise Neamț (Bicazu Ardelean, Bicaz-Chei und Dămuc) und Bacău (Ghimeș-Făget). Das kulturelle und politische Zentrum des Szeklerlandes war früher die Stadt Székelyudvarhely (Odorheiu Secuiesc) westlich des Harghita-Gebirges. Weitere wichtige Orte waren Marosvásárhely (Neumarkt am Mieresch auf Deutsch, rum. Târgu Mureș), Csíkszereda (Miercurea Ciuc) und Sepsiszentgyörgy (Sfântu Gheorghe). Heute gilt Târgu Mureș als das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Szekler in Siebenbürgen.

Die Strassen im Szeklerland sind überdurchschnittlich gut, fast alle sind neu ausgebaut, mit guten Belag und führen mit tollen Kurven durch poetische Landschaften. Dörfer und Städte stehen weit voneinander, und die Hügellige und Bergische Landschaft macht das Szeklerland zu einem prominenten Motorradrevier. In Gheorgheni findet das älteste Motorradtreffen in Rumänien jeden Sommer statt – schon seit über 20 Jahren. Für rumäniscge Verhältnisse ist das viel, da in den komunistischen Zeiten solche Veranstaltungen und überhaupt das freie Motorradfahrer leben nicht in gunsten der Behörden lag.

Als Motorradfahrer auf Reise, ist das Szeklerland auch nur für die rafinierte aber deftige Küche ein wahrer Genuss und ein Besuch wert. Ob vom Gulyasch mit drei Fleischsorten, ob Baumstriezel oder starker Palinka, jeder Bikerbäuchlein kommt hier zum platzen, und jeder Tourentag wird zu einem Erlebniss von Schlemmen und Naschen .

Szeklerische Wehrkirchen, Agropensionen mit warmer Gastfreundlichkeit, die berühmte katholische baroque Kirche bei Sumuleu Ciuc, gute kurvige Strassen und wild rauhe Berglandschaft machen das Szeklerland zu einem versteckten aber tollen Juwell in sachen Motorradtouren in Rumänien.